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Geographie
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(für Informationen
klicken Sie die Region auf der Karte an) |
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Der Aargau liegt im Norden
der Schweiz, im Mittelland und in den östlichen
Ausläufern des Juras. Seinen Namen hat der Kanton vom
Fluss Aare. Er grenzt im Norden an den Rhein, im Osten
an den Kanton
Zürich, im Süden an die Kantone
Luzern
und
Zug, und im Westen an die Kantone
Bern,
Solothurn
und
Baselland.
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Bei Brugg
vereinigt sich die Aare, vom Berner Oberland
kommend, zuerst mit der Reuss, die in der
Innerschweiz entspringt, und später mit der
Limmat, die vor dem Durchfluss des Zürichsees
Linth heisst und ihren Ursprung in den Glarner
Alpen hat. Dieses Gebiet, „Wasserschloss der
Schweiz“ genannt, bildet das geogra- fische
und von jeher auch das kulturelle Zentrum des
Kantons Aargau. |
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Die Flüsse
waren es auch, die im Kanton Aargau laufend
wirtschaftliche Entwick- lung und Veränderungen
mitprägten, zuerst als Verkehrswege und später
als Mittel zur Energieerzeugung. Diese beiden
Aspekte durchziehen die Geschichte des Kantons
bis heute, wenn auch mit ande- ren Ausprägungen:
Die erste Eisenbahn- linie der Schweiz führte die
„bessere Gesellschaft“ von Zürich zur Kur an die
heilenden Quellen in Baden.
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Schon früh wurden die Wasserläufe neben der Schifffahrt auch zur
Stromerzeugung genutzt, was dem Aargau zu einer ziemlich dichten
Industrialisierung verhalf. |
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Wirtschaft
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Der
Aargau ist der grösste Industriekanton der Schweiz. 36% der Beschäftigten
arbeiten in der Industrie (CH: 26%). Insgesamt bietet der Kanton 260'000
Personen Arbeit in 30'500 Betrieben. Die Aargauer Industrie ist stark
ausland- orientiert. Rund 25% der Exporte gehen an unseren Nachbarn
Deutschland, mit 7% resp. 5% gehören die USA und Grossbritannien zu den
weiteren Abnehmern unserer Qualitätsprodukte. Führende Exportbranchen
sind die Maschi- nenindustrie, Elektroindustrie sowie Life Sciences. |
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Aargauer Firmen gehören zur Weltklasse und erbringen internationale
Spitzenleistungen. Prominente Vertreter sind z.B. ABB, Alstom, Roche,
Johnson & Johnson und Rockwell Automation u.v.a. |
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Verkehr
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Im Dreieck zwischen Zürich, Bern und Basel,
entlang den Hauptachsen des Strassen- und Bahnnetzes, kommt dem Kanton
Aargau im Schweizer Verkehrssystem eine zentrale Rolle zu. Sowohl auf der
Schiene, als auch auf der Strasse leistet die Aargauer Verkehrsinfrastruktur
einen überdurchschnittlichen Beitrag und übernimmt wesentliche
Transit- funktionen. Da ein Grossteil des Ost-West- wie auch des Nord-Süd-Verkehrs
durch den Aargau führt (sowohl auf der Strasse als auch auf der Schiene),
wird der Aargau als «Durchfahrtskanton» wahrgenommen. |
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Tourismus
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| Viele kennen den Kanton Aargau als
Transitkanton. Aber es gibt auch im Kanton der Autobahnen und Kernkraftwerke Orte zum Erholen. Sehenswert sind die zahlreichen Burgen und Schlösser wie z.B. das Schloss Lenzburg, Schloss Hallwyl oder die Habsburg. Ein weiterer Anziehungspunkt ist das Kloster
Muri. |
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| Ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge ist der Hallwilersee. In der Sommersaison gibt es einen Schifffahrtsbetrieb. Rund um den See führt auch ein schöner Wanderweg.
Im ganzen Kantonbestehen 1600 km markierte Wanderwege. |
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| Im Aargau gibt es auch zahlreiche Fahrradwege. Unter anderen führen die nationalen Radrouten 2,3,5 und 8 von Veloland Schweiz durch den Aargau. Des Weiteren ist der Aargauer Jura bei Mountainbikern als Naherholungsgebiet beliebt. Ein Projekt namens Bike-Jura plant auch signalisierte Mountainbikerouten. |
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| Oder wie wäre es mit Wellness?
Drei Thermalquellen und eine Natursole - die Bäder in Bad Zurzach, Rheinfelden, Baden und Schinznach-Bad
- bieten alles, um sich verwöhnen zu
lassen!
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Hauptstadt Aarau + Bezirk
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| Aarau
ist Kantonshauptstadt und Hauptstadt des Bezirks Aarau. Sie liegt an der
Aare
am Südrand des Juras, die westliche Stadtgrenze ist gleichzeitig die Grenze
zum Kanton Solothurn.
Die Stadt hat 15'543 Einwohner und ist das Zentrum einer
Agglomeration mit über 70'000 Einwohnern. Die tiefste Stelle befindet sich auf
365 Metern am Ufer der Aare, die höchste Stelle ist der 471 Meter hohe
Hungerberg an der Grenze zu
Küttigen.
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Aarau ist eine Stadt mit
Events (Pferderennbahn Schachen), Kultur, mit Festen wie dem unvergleichlichen
Maienzug oder dem Rüeblimärt, mit Museen wie dem Kunsthaus, dem Naturama und
dem historischen Stadtmuseum "Schlössli". Aarau ist ein Paradies:
Innert Minuten sind Sie an der Aare, im Jura, in der City oder im Intercity nach
irgendwo; oder an der "Riviera", einer Reihe von
Gartenwirtschaften im Schachen. |
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Fricktal
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| Das Fricktal liegt zwischen Jura, Schwarzwald und
Rhein
und hat 67'400 Einwohnern.
Es besteht aus den beiden aargauischen Bezirken
Rheinfelden
und Laufenburg
sowie drei weiteren Gemeinden des Bezirks
Brugg.
Nördlich grenzt es an Deutschland, westlich an den Kanton
Baselland.
Die Region wird von der Autobahn A3 sowie der Bahnlinie Basel – Zürich von
Ost nach West durchquert. Das Fricktal lässt sich in zwei Teile gliedern. Man
unterscheidet dabei zwischen dem eher ländlich geprägten oberen Fricktal und
dem suburbanen unteren Fricktal (Bevölkerungsdichte über 350 Einwohner/km²).
Hauptort des unteren Fricktals ist die Zähringerstadt Rheinfelden.
Im oberen Fricktal übernehmen das Städtchen Laufenburg
und der Marktort Frick
eine zentralörtliche Aufgabe.
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Es müssen nicht immer die Alpen sein. Wandern auf dem
Fricktaler
Höhenweg oder auf dem Flösserweg, besonders zur Zeit der Kirschenblüte,
steht für das Erleben und Geniessen einer unberührten Natur,
mittelalterlicher Städte, Kultur und vielem mehr. |
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Kur - und Badeort Rheinfelden
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Rheinfelden liegt am Hochrhein an der Grenze zu Deutschland, im Westen
des Fricktal. Rheinfelden ist geschichtlich, wirtschaftlich und gesellschaftlich eng mit der Stadt Rheinfelden (Baden) auf der gegenüberliegenden deutschen Rheinseite verbunden. |
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Das Kurzentrum mit Solebad, Rehabilitationsklinik und Hotels macht Rheinfelden zu einem bedeutenden Touristenort.
Die Natursole oder Ursole - eine der stärksten Europas - wird aus 200
Metern Tiefe in der Saline Rheinfelden-Riburg gefördert und via Pipeline
direkt ins Kurzentrum Rheinfelden geleitet. Das Geheimnis der
Heilkraft liegt in der besonderen Zusammen- setzung der Natursole und des
Rheinfelder Trinkwassers. |
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Lag der Schwerpunkt früher auf dem klassischen Kurbetrieb, so ist heute der Wellness-Bereich dominierend.
In der Wellness-Welt sole uno taucht der Gast ein, in eine einzigartige
Bade- und Saunalandschaft, in der er abschalten und sich in ruhiger und
entspannter Atmosphäre erholen kann.
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Aargauer Seetal - Hallwilersee
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Das Seetal ist ein in Nord-Süd-Richtung verlaufendes Tal zwischen Emmen
(nördlich der Stadt
Luzern)
und dem aargaui- schen Lenzburg
in der Schweiz.
Es unterteilt sich in das Aargau- er Seetal und das Luzerner Seetal. Zum Aargauer
Seetal gehört ein Grossteil des Hallwilersees.
Das Tal wird durch den Aabach
entwässert. Im Osten wird es durch den Höhenzug des
Lindenbergs
begrenzt. Dem Aargauer Seetal gehören folgende Gemeinden an: Lenzburg, Beinwil am See, Birrwil, Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Leutwil, Meisterschwanden, Seon und Seengen.
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| Der Hallwilersee ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflüge.
Auf dem Hallwilersee verkehren im Sommerhalbjahr Kursschiffe. Auch sonst hat das
Aargauer Seetal mit dem Wasserschloss Hallwil (etwa 1 km
vom nördlichen Ende des Sees), den sanft abfallenden Seeufern und den vielen
schönen Gartenrestaurants am See einiges zu bieten. Sehr beliebt
ist auch eine Wanderung rund um den See, die etwa 4,5 Stunden dauert. Der
Hallwilersee ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Entlang des
gesamten Westufers verläuft die Seetalbahn
der SBB
(Lenzburg - Luzern). Das Ostufer wird mit Buslinien erschlossen. |
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Das Freiamt
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Das Freiamt liegt im Südosten
des Kantons Aargau, im Reuss- und Bünztal. Es umfasst den
Landstrich zwischen Lindenberg und Mutschellen, von der Endmoräne
bei Othmarsingen bis zur Reuss bei Root. Bremgarten,
Muri, Sins, Villmergen und Wohlen gehören zu den wichtigsten
Ortschaften des Freiamts; ein weiteres Ballungsgebiet ist die Region
rund um den Mutschellen. Das Freiamt liegt an einer zentralen
Position im Mittelland. In einer halben Autostunde sind Zürich, Zug
und Luzern erreichbar. |
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Wandern |
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Der Freiämterweg ist ein Schweizer Kultur- und Wanderweg. Er führt
Sie durch die Ebenen und Hügel der Reuss und Bünz, vorbei an den wichtigsten
kulturellen und historischen Stätten des Freiamtes. |
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Brugg + Bezirk - Schinznach-Bad
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Der Bezirk Brugg setzt sich zusammen aus den ehemaligen Ämtern Bözberg, Schenkenberg und dem Eigenamt, was im wesentlichen die Gebiete beidseits des Bözbergs, des Geissbergs und das Birrfeld zwischen Aare und Reuss umfasst. Somit liegt der Teil nördlich der Aare im Aargauer Jura, während der Südliche zum Mittelland zählt. Hauptort des Bezirks ist die Stadt Brugg. Der Bezirk umfasst 31 Einwohnergemeinden, ist 149,31 km² gross und zählt 45'176 Einwohner (Ende 2005).
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Brugg |
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| Die
Stadt Brugg liegt beim Wasserschloss der Schweiz, dem Zusammen- fluss von Aare, Reuss und
Limmat. Hier fliesst das Wasser aus 40% der Schweiz zusammen. |
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Der Name der Stadt weist auf den eigentlichen Zweck der Stadtgründung durch
die Habsburger hin, denn Brugg entstand an einer Brücke
(schweizerdeutsch Brugg), an der engsten Stelle der Aare im Mittelland.
Die Region Brugg ist reich an Sehenswürdigkeiten: Die Auenlandschaft
am Wasserschloss, die Klosterkirche
Königsfelden, das Schlösschen
Altenburg - einst römisches Kastell, das Amphitheater Vindonissa, die
einzige römische Wasserleitung nördlich der Alpen die heute
noch in Gebrauch ist, die älteste nachweisbare Residenz der
Habsburger in Altenburg und die spätmittelalterliche
Altstadt mit ihren markanten Fassaden und
Gebäuden. |
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Thermal-Badeort Schinznach-Bad |
| Schinznach-Bad
ist eine Gemeinde im Bezirk
Brugg. Das Dorf liegt am östlichen Ufer der
Aare,
auf halbem Weg zwischen Lenzburg
und Brugg.
Die schwefelhaltigen Thermalquelle wurde 1691 auf der rechten Aareseite wieder entdeckt. Es
entstanden in der Folge zahlreiche Gebäude für den Kurbetrieb. Heute fördert
die Bad Schinznach AG aus der 1996 erbohrten neuen Quellfassung mit einer
Tiefe von 370 Metern Thermalwasser von 45 Grad Celsius für den
Badebetrieb und für geothermische Nutzung. |
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Schinznach-Bad hat
einiges an Natur zu bieten. Die grössten Naturpotenziale bieten
zweifellos die Aare und ihre Ufer mit dem durch das Kurgebiet führenden
Badkanal, sowie die Kuranlagen mit einem ausserordentlich wertvollen
Baumbestand. |
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