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Geographie
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Der
840 km2 grosse Kanton Jura liegt im Nordwesten der Schweiz. Er bildet im
Westen und Norden einen Teil der schweizerischen Staatsgrenze zu Frankreich. Im
Süden grenzen die Kantone
Neuenburg
und Bern
an den Kt. Jura, im Osten die Kantone
Solothurn
und
Basel-Landschaft.
3 Districte / Bezirke - Delémont, Porrentruy (Ajoie und Clos
du Doubs) und die Freiberge (Franches-Montagnes) - bilden diesen rund
zwanzigjährigen Kanton.
Der Kanton ist sehr stark ländlich geprägt.
Nach statistischen Kriterien gibt es denn auch nur eine Stadt, den Hauptort
Delémont/Delsberg mit 11'441 Einwohnern. |
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Städte und Orte |
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Alte
Städtchen sind:
- Porrentruy, 6634 Einwohner
- Saint-Ursanne, 729 Einwohner
Weitere grössere Gemeinden:
- Bassecourt, 3353
Einwohner
- Courroux, 2846
Einwohner
- Courrendlin, 2433 Einwohner
- Courtételle, 2208
Einwohner
- Courgenay, 2133 Einwohner
- Saignelégier, 2105 Einwohner
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Für alle 83 Gemeinden siehe:
Gemeinden des Kantons Jura |
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Tourismus |
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| Seen, Berge und
Täler reihen sich zu einer geschützten Naturlandschaft. Die intakte und überall
gegenwärtige Natur lädt zu allen Freiluftsportarten ein, zu jeder Jahreszeit und
im Rhythmus des einzelnen Sportlers. Von Golf bis Sportklettern über Kanufahren,
Reiten, Langlaufen und Mountainbiken bietet der Jura ungeahnt viele attraktive
Möglichkeiten. Die warme Jahreszeit lädt ein zu weiten Wanderungen zu Fuss, zu
Pferd und auf dem Fahrrad. Da und dort säumen kulturelle Einlagen Ihre
Entdeckungswege. Und wenn der Winter das Watch Valley in eine weissen Mantel
hüllt, kommt die Zeit der Langläufer, der Schneeschuhwanderer und der
Skitourenfahrer. |
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Hauptstadt Delémont /
Delsberg und die Vadaise-Region
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Delémont ist der Hauptort des
Kantons Jura in der Schweiz und Hauptort des Distrikts Delémont. Der deutsche
Name der Stadt ist Delsberg. Delémont liegt auf 435 m ü. M., 30 km
südwestlich von Basel (Luftlinie), etwa auf halbem Weg zwischen Basel und Biel.
Die Stadt erstreckt sich beidseits der Sorne, kurz vor deren Mündung in die
Birs
am Nordrand des Delsberger Beckens, einer breiten Senke im nördlichen Jura.
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| Delémonts Altstadt
hat immer noch den mittelalterlichen Grundriss mit gut erhaltenem
Stadtbild. Zwei Stadttore, die Porte au Loup und die Porte de Porrentruy
sind erhalten. Ebenso bestehen noch Teile der ehemaligen Stadtmauer mit
der Tour des Archives. Die Plätze der Altstadt werden durch fünf
monumentale Figurenbrunnen aus dem 16. Jahrhundert im Stil der
Renaissance geschmückt. |
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| Delsberg und das Tal
der Sorne stehen für Industrie, Handel und Modernität. Die Plateaus von
Pleigne und Val Terbi sind eher landwirtschaftlich geprägt. |
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Franches-Montagnes / Freiberge
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| Der District
des Franches-Montagnes (Freiberge) zählt lediglich 9'819 Einwohner.
Saignelégier, ist der Hauptort der Freiberge. Die Freiberge sind die Wiege der
Rasse der Freiberger, der einzigen urtümlichen Schweizer Pferderasse und letzten
Vertretern des leichten Kaltblutpferdes in Europa. Die Landschaft der
Freiberge, eine auf ca. 1000 m.ü.M. gelegene Hochfläche, besteht aus
Hochmooren, weiten Weiden und lichten, parkähnlichen Tannenwäldern
aus denen gigantische Wettertannen in den Himmel ragen.
Der meist flache bis wellige Landstrich erstreckt sich von La Chaux-de-Fonds
Richtung Nordosten. Der Etang de la Gruère ist der grösste Moorsee in der
Schweiz und steht unter Naturschutz. Die Bauernhöfe mit den
charakteristischen, ausladenden Dächern passen harmonisch in dieses Bild. |
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Planwagenferien in den Freibergen und der Ajoie
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| Die Freiberge
sind ein Pferdeland. Hier werden die gutmütigen braunen "Freiberger"
gezüchtet. Auf den Planwagen geniessen Sie die herrliche Szenerie im Trott des
Pferdes. Mit Pferd und Wagen sind Sie auf verkehrsarmen Strassen durch Wälder
und Wiesen unterwegs, vorbei an Bauernhöfen und durch kleine jurassische Dörfer.
sie bestimmen selbst, wann Ihr Tag beginnt und wann Sie rasten und am Waldrand
Ihre mitgebrachten Würste grillen. Diese Art des Reisens im heutigen hektischen
Zeitalter vermittelt Ihnen unvergessliche Eindrücke. |
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Porrentruy et les Plaines d'Ajoie
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| Pruntrut, der zweitgrösste Ort des Jura, ist
und bleibt die historische Hauptstadt des Kantons. Die Ajoie - der
"Obstgarten des Juras" - liegt auf nur etwa 400 m.ü.M. und eigentlich
bereits "hinter" dem Jura. Die Ajoie geht über in das sanfte Hügelland
Frankreichs. Fruchtbares Bauernland und zahlreiche Weinberge prägen die
Landschaft. Die Ajoie als Ausflugsziel bietet ausser den Höhlen und
märchenhaften Teichen auch einen prähistorischen Park, einen Flugplatz
und Planwagen-Routen.
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Am Pruntruter-Zipfel,
dort wo der Doubs den Grenzverlauf verlässt und einen Schwenker nach
St. Ursanne macht, um dann die Schweiz endgültig über die Grenze
nach Frankreich zu verlassen, befindet sich der Clos du Doubs, ein
Naturschutz- gebiet von nationaler Bedeutung mit 66km Wanderwegen. |
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Der Doubs - für die
Freunde des Fischens
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Der Doubs ist einer der
schönsten Flüsse im Jura. Er entspringt auf einer Höhe von 937 m am Fuße des
Mont Risoux bei Mouthe in der Nähe der Schweizer Grenze und bildet auf einer
Strecke von gut 43 Kilometern die natürliche Grenze zwischen Frankreich und der
Schweiz. Ab Montbéliard fliesst er in südwestlicher Richtung an Besançon und
Dole vorbei in die Saône. Das gesamte Doubs-Tal ist wunderschön und zeichnet
sich durch besonders artenreiche biologische Vielfalt aus.
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| Die sehr dünn
besiedelte Gegend ist ein Paradies für Fischer. Sattgrüne Wiesen und
wunderbare Auenlandschaften sind die ständigen Begleiter des Flusses. Im
Frühling, wenn der Doubs Hochwasser führt, ist es am schönsten. Im
Sommer und im Herbst kann es schon mal vorkommen, dass der Fluss beinahe
austrocknet.
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Wirtschaft |
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| Der
Kanton ist landwirtschaftlich geprägt. Die Finanzkraft liegt nur bei 30% des
gesamtschweizerischen Wertes. |
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Verkehr
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| Der Kanton Jura
liegt 40 Minuten vom internationalen Flughafen von Basel und etwa eine
Autostunde von Zürich, Bern oder Luzern entfernt. In ein paar Jahren
wird der Jura über die Autobahn A16 noch besser erreichbar sein, die
jetzt schon Delémont mit Pruntrut verbindet und gegenwärtig Richtung
Biel (im Süden) und Belfort (im Norden) weiter ausgebaut wird. Wenn der
Ausbau der A16 abgeschlossen ist, wird sie die Schweiz quer durch den
Jura mit Frankreich verbinden und ihn damit zur erstrangigen
Verbindungsachse machen. |
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| Durch den Anschluss
an die Linie Biel-Delémont-Belfort am zukünftigen französischen Bahnhof
Meroux, einige Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt, wird der
Jura demnächst auch mit dem TGV Rhein-Rhone verbunden. Die Distanz vom
Jura bis nach Paris wird sich damit auf dreieinhalb Fahrstunden
verkürzen. |
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| Die Jurabahnen
(Chemins de fer du Jura, kurz CJ) betreiben mehrere regionale Eisenbahn-
und Autobuslinien. |
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