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Geographie
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für regionale Informationen und
Bilder klicken Sie die Region auf der Karte an |
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Der Kanton wird im
Norden und Osten durch den
Bodensee
begrenzt. Im Süden ist der Berg
Hörnli
die Grenze zu den Kantonen
St. Gallen und
Zürich.Die Hauptstadt und Sitz des
Regierungsrates sowie des Obergerichts ist
Frauenfeld.
Sitz des Grossen Rates ist halbjährlich wechselnd Frauenfeld und
Weinfelden. Der Kanton Thurgau bezieht seinen Namen vom Fluss
Thur, der ihn von Südosten nach Nordwesten durchquert und weiter westlich im
zürcherischen
Bezirk Andelfingen in den
Rhein
mündet.
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| Die Landschaft
im Thurgau ist geprägt von kleinbäuerlicher Landwirtschaft mit weidenden
Kühen, malerischen Hochstammgärten und urigen Gaststätten. |
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Der Kanton ist durch nahezu 1000 Kilometer
Wanderwege erschlossen und der Verein Thurgauer Wanderwege hat sie alle gut
markiert, und hält sie in gutem Zustand. Aber nicht nur zu Fuß, auch mit dem
Fahrrad lässt sich der Thurgau bestens erkunden.
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Städte und grosse Orte |
- Frauenfeld, 22'016 Einwohner
- Kreuzlingen, 17'441 Einwohner
- Arbon, 13'124 Einwohner
- Amriswil,
11'272 Einwohner
- Weinfelden, 9'408 Einwohner
- Romanshorn, 8'979 Einwohner
- Aadorf, 7'177 Einwohner
- Sirnach, 6'433 Einwohner
- Bischofszell, 5'513 Einwohner
- Münchwilen (TG), 4'577 Einwohner
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Gemeinden des Kantons Thurgau |
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Wirtschaft |
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Das Rückgrat der Thurgauer Volkswirtschaft bildet eine
Vielzahl kleiner und mittlerer Unternehmen. Eine überragende Bedeutung haben im
Thurgau die Metallindustrie und der Maschinenbau. Weitere bedeutende Branchen
sind die Nahrungs- und Genussmittelindustrie, Elektronikindustrie sowie das
Segment der Kunststoffwaren. Ende September 2005 arbeiteten im Kanton Thurgau
rund 106'100 Beschäftigte in 14'800 Arbeitsstätten. Die Beschäftigten verteilen
wie folgt auf die drei Sektoren: Land- und Forstwirtschaft 9,2 Prozent,
Industrie, Gewerbe und Bau 35,4 Prozent sowie Dienstleistungen 55,4 Prozent. Im
Jahr 2008 wurde rund ein Drittel (34 Prozent) aller Thurgauer Exporte in
Deutschland abgesetzt. Mit Abstand folgen Italien (7,3 Prozent) sowie Frankreich
und Niederlande (mit je 5,5 Prozent). Insgesamt gehen 78 Prozent des
Ausfuhrvolumens in die Europäische Union. Ausserhalb der Europäischen Union sind
die USA und asiatische Schwellenländer wichtige Handelsstaaten. |
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Verkehr |
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Der Kanton Thurgau liegt mitten im europäischen
High-Tech-Dreieck Stuttgart–München–Mailand. Die Nähe zur Schweizer
Wirtschaftsmetropole Zürich und zum Flughafen Zürich (30 Minuten ab Frauenfeld)
sichern die schnelle Verbindung zu internationalen Märkten. Ebenfalls in
Reichweite sind die Flughäfen von Friedrichshafen (Deutschland) und St.
Gallen-Altenrhein. Der Kanton ist durch zwei Autobahnen (A1 und A7) sowie zwei
Schnellzugsachsen (Zürich–Konstanz/Romanshorn und Zürich–St. Gallen) mit den
Zentren in der Schweiz und des nahen Auslands (Deutschland und Österreich)
verbunden.
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Tourismus
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| An der südlichen Seite
des Bodensees, eingebettet zwischen
Bodensee und Schweizer Voralpen, findet sich eine reizvolle, von den Flüssen
Thur, Sitter und Murg durchzogene, grüne Landschaft, der Kanton Thurgau.
Gemütliche Bauerndörfer, Schlösser und Burgen, stille Wälder, zahlreiche
Obstkulturen und Rebgüter sowie der Bodensee prägen diese naturverbundene,
vielfältige Hügel- und Seenlandschaft. Einzigartige Parks und
Seeuferlandschaften laden zum Verweilen und Geniessen ein. |
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| Der Bodensee und das grüne Hinterland sind
Lebensraum für unzählige Tiere und Pflanzen. Die sanfte, weitgehend intakte
natürliche Landschaft eignet sich ganz besonders zum spazieren, wandern, für
Rad-Touren und Inline-Skating. Der Bodensee lädt ein zum Schiff fahren,
schwimmen, segeln, sich entspannen und erholen. |
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(top) Hauptstadt Frauenfeld +
Region
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| Frauenfeld
liegt am Ufer der Murg, nahe der Thur. Die Stadt ist eine Gründung der Kyburger.
Davon zeugen das Schloss, dessen mächtiger Turm um 1227 erbaut wurde und der
rechteckige Grundriss der Altstadt, die um die Mitte des 13. Jahrhunderts
entstand. Das Wahrzeichen der Stadt, das Schloss, kann zirka auf das Jahr um
1237 datiert werden. |
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| Die Stadt Frauenfeld verfügt über grosszügig
konzipierte Sport- und Freizeitanlagen, die auch für nationale Meisterschaften
und grosse Events in Anspruch genommen werden. Sie bietet eine sehr gute
Infrastruktur für kulturelle Anlässe: über Säle jeder Grössenordnung und
Ausstellungsräume. |
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Eine herrliche Umgebung mit einem Kranz von
Schlössern, dem
Plättli-Zoo, dem Aussichtsturm auf dem Stählibuck, den Natur- schutzgebieten
an Murg und Thur, oder der Hüttwiler-Seen- platte, lädt zu attraktiven Ausflügen
in der Region ein. Ein Besuch der Klosteranlage Kartause Ittingen, ein
Kultur- zentrum von europäischer Bedeutung, ist besonders lohnens- wert.
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Hinterthurgau |
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| Die geografische Region Hinterthurgau ist der
südlichste Teil des Kantons und deckt in etwa den politischen Bezik
Münchwilen
ab. Er ist 180 km² gross, liegt inmitten der beiden Zentrumregionen
Wil SG und
Winterthur
und ist die Heimat von rund 40'000 Menschen. |
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| Lebendiges Wasser, sanfte Hügel, Grün in allen
Schattierungen prägen das südliche Thurgau. |
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Region Weinfelden, Bischofszell, Amriswil |
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Den Bezirkshauptort
Weinfelden, mit etwa 9'600 Einwohner am Südhang des Ottenbergs gelegen,
prägen eine intakte, gepflegte Landschaft mit Weinbergen, Landwirtschaft,
Auenwäldern und renaturierten Bachlandschaften.
Weinfelden ist ein regionales Zentrum für Sportanlagen: Freibad, Hallenbad,
Eis-, Curling- und Tennishalle und viele weitere Gelegenheiten stehen für
körperliche Ertüchtigung zur Verfügung. |
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Umgeben von malerischen
Obstgärten, wo sich die beiden Flüsse - Sitter und Thur vereinen - thront erhöht
die gut erhaltene barocke Altstadt von Bischofszell. Die attraktive
Kleinstadt zwischen dem Bodensee und dem Säntisgebirge gehört zum Oberthurgau. |
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Für den Naturfreund, der gerne das
«Hinterland» des Bodensees erkundet, hat die kleine Stadt Amriswil
einiges zu bieten. Zum Beispiel das Wasserschloss Hagenwil: Umgeben von saftigen
Wiesen, hohen Obstbäumen, dem "Schloss-Wy-Weinberg", und nur einen kurzen
Spaziergang vom Naturschutzgebiet "Hudelmoos" entfernt, bietet es einen idealen
Ausgangspunkt für Wanderungen, oder einen erfrischenden "Zvieri-Stopp" auf
Radtouren. |
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(top) Untersee
und Seerücken
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| Die Region erstreckt sich als schmales Band
zwischen Seerücken und Untersee, welches sich gegen Westen zwischen
Stammerberg und
Rhein etwas ausweitet. |
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Die Region
Untersee umfasst die Gemeinden auf dem Seerücken und seinem Abhang gegen
den Untersee von
Wagenhausen bis nach
Mannenbach. Die Unterseeregion gehört mit zu den schönsten Feriengebieten die
Europa zu bieten hat. Ein Stück Bodensee, das sich gemächlich vom Rhein
zu den Wasserflächen von Gnadensee, Zeller See und Untersee weitet. Eine
alte Kulturlandschaft, in der Sie immer wieder die
deutsch-schweizerische Grenze überqueren - und in den gemütlichen
Gasthäusern den netten Menschen beider Nationen zuprosten. |
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Der
Seerücken - die Landschaft zwischen Thurtal und Untersee ist geprägt von
Wäldern, Wiesen, kleinbäuerlicher Landwirt- schaft mit vielen Einzelhöfen und
Weilern, weidenden Kühen und malerischen Hochstammgärten. Im Besonderen
begeistern die Ausblicke aus luftiger Höhe auf den Untersee als auch auf die
Alpen. Die Seen im Seebachtal sind ein besonderes Natur- ereignis. Die drei
einzigartigen Seen Hüttwiler-, Nussbaumer- und Hasensee sind ein Naturdenkmal
von nationaler Bedeutung. Am Hüttwilersee befindet sich eine romantische
Badeanstalt. Fernab von touristischen Pfaden findet der Besucher hier Ruhe und
Gelassenheit. |
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(top) Region Bodensee
- Kreuzlingen,
Romanshorn, Arbon
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| Kreuzlingen
ist mit 17'441 Einwohner die zweitgrösste Stadt des Kantons. Zusammen mit der
Nachbarstadt Konstanz bildet die Grenzstadt eine Agglomeration von rund 100'000
Einwohnern. Gleichzeitig ist Kreuzlingen die grösste Schweizer Stadt am
Bodensee. Sehenswert ist der Seeburg-Park, der grösste öffentliche Erholungs-
und Erlebnis-Park am Bodensee mit Schloss, Restaurants, Skater-Platz,
Wollschwein-Insel, Aussichtsturm, Heilpflanzen-Garten, Tierpark und Seemuseum.
Weitere Attraktionen sind: Fahrt mit der Solarfähre, der grösste Springbrunnen
am Bodensee und das Planetarium.
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| Romanshorn zählt rund 9400 Einwohner
und liegt am südlichen oberen Bodensee-Ufer. Die “Stadt am Wasser” ist
begünstigt durch seine vorzügliche Verkehrslage. Romanshorn hat den nach
Wasserfläche größten Hafen am Bodensee. Eine Autofähre verbindet Romanshorn mit
Friedrichshafen. |
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Arbon ist vor allem für seine Altstadt
und die Seepromenade bekannt. Als Wahrzeichen der Stadt gilt das Schloss mit
Schlossturm. Erholen Sie sich bei einem Spaziergang am See oder bei einem
Altstadtbummel. Versuchen Sie auch die einheimischen Fischspezialitäten!
Das grüne Hinterland, mit Feldern und Wäldern,
Burgen und Beizen, lädt ein zu Ausflügen zu Fuss oder mit dem Rad. |
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