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Der Kanton wird als
die Waadt oder auch als das Waadtland
bezeichnet, im Französischen Pays de Vaud. Die
Einheimischen nennt man Waadtländer, im Französischen
Vaudoises.
Sprachen: Die Amtssprache ist französisch.
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Geographie
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regionale Tourismus-Informationen klicken Sie die
Region auf der Karte an) |
Die
meisten Waadtländer leben in der Agglomeration
Lausanne mit rund 275'000 Einwohnern, in der
Agglomeration Montreux-Vevey (70'000 E.) sowie in
Yverdon-les-Bains. Nyon wiederum gehört eher zur
Agglomeration Genfs. Weitere bedeutende Ortschaften
sind Morges, Renens sowie Rolle.
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Der Kanton Waadt
liegt im Westen der Schweiz. Die Waadt erstreckt
sich auf einer Gesamtfläche von 321.000 ha vom
Genfersee zum Neuenburgersee. |
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Das
Waadtland vereint eine Vielfalt an Regionen und
Landschaften: Das liebliche Genferseeufer, lebhafte
Städte, sonnige Rebberge, waldige Hügel im Jura, die
Alpen mit bekannten Ferienorten, sowie ländliche
Regionen im Mittelland. Dazu kommen kulturelle
Vorzüge wie Museen, Konzerte, über 100 Schlösser und
Burgen und die vielen lokalen Feste, z.B. das «Fête
de Vignerons». Das
Waadtland beherbergt auch viele historische Städte. |
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Städte
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Wirtschaft
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| Die Branchenstruktur im
Kanton Waadt ist grösstenteils von den
Dienstleistungen und vom öffentlichen Sektor
geprägt, was unter anderem mit der Präsenz von
Institutionen wie der EPFL, die École Polytechnique
Fédérale de Lausanne (Eidgenössische Technische
Hochschule Lausanne) und der UNIL (Université de
Lausanne) mit zusammen über 20'000 Studenten
zusammenhängt. Der Kanton Waadt profitiert zudem von
den Niederlassungen der zweitgrössten Verlagsgruppe
und des zweitgrössten Anbieters im Bereich der
Mobiltelefonie in der Schweiz, was eine
Spezialisierung im Bereich der Informations- und
Kommunikationsbranchen zur Folge hat.
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| Die Waadt ist nach dem
Wallis der zweitgrösste Weinhersteller der Schweiz.
Waadtländer Wein ist meistens Weisswein und die
Reben dazu befinden sich bevorzugt an den
Steilhängen oberhalb des Genfersees. Landwirtschaft
wird im Waadtländischen in den vom Genfersees
abgelegenen Gebieten betrieben. Zuckerplantagen
befinden sich um Orbe, Tabak in der Broye-Gegend.
Früchte wachsen vorwiegend am Fusse der Juraberge.
In Bex existiert zudem ein Salzbergwerk.
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Tourismus
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Hauptstadt Lausanne
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Lausanne liegt direkt am nördlichen Ufer des
Genfersees
auf 495 m ü. M. im Waadtländer Mittelland,
an den durch mehrere Täler gegliederten
Hängen am nördlichen Ufer des Genfersees. Im
Bereich des Stadtzentrums treffen die heute
grösstenteils überdeckten Bäche Louve und
Flon zusammen. Durch ihre Täler wird das
Stadtzentrum in die drei Hügel Cité, Le
Bourg und Saint-Laurent unterteilt. |
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Zwischen dem Badeort Ouchy (372 m ü. M.) und
der Erho- lungszone von Chalet-à-Gobet
(876 m ü. M.) mit den dahinter liegenden
Joratwäldern erstreckt sich eine entschieden
grün orientierte Siedlung. Sie finden
ausgiebige Park- und Garten- anlagen
(Mont-Repos, Montbenon, botanischer Garten)
und ländlich anmutende Stadtviertel. Das
malerische Seeufer, insbesondere in Vidy,
der Wälderkranz, die Felder und Wein-
berge rund um die Stadt laden ein zum
erholsamen Naturerleb- nis, zu
Wanderungen und Sportbetätigung. Ob zu Fuss,
per Rad, zu Pferd oder mit einem Roller,
wenn nicht gar auf Langlaufbrettern, lässt
sich die unmittelbare Stadtumgebung angenehm
entdecken. |
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Lausanne ist dank der ausgezeichneten Lage
am Schnittpunkt wichtiger Verkehrsachsen
seit Urzeiten auf Handel und Geschäft
eingestellt. Was man heute Shopping, im
Französi- schen sehr hübsch
« lèche-vitrines » nennt, gehört deshalb
heute zum grundlegenden touristischen
Angebot der Stadt. |
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Seminar- und Kongresszentrum |
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Das
umfänglichste Angebot an Kongress- und
Ausstellungsmöglichkeiten bietet das in diesem Bereich
hochspezialisier- te Zentrum Beaulieu-Lausanne. Die
strategische Lage im Herzen Europas, ein dichtes,
industrielles und kommerzielles Netz und eine erstklassige
Gastwirtschafts-Infrastruktur machen Lausanne zum rührigen
Geschäfts- und Kongress- zentrum. Der Centre de Congrès
et d'expositions Beaulieu SA fasst 4'000 Kongress- oder
Seminarteilnehmer und bietet 15'000 m2 Ausstellfläche. |
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Waadtländer
Mittelland /
Gros de Vaud
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Das Broye-Tal
zwischen Lausanne und Bern,
sowie "la Côte" erlauben dem Besucher noch
unberührte Natur vorzufinden.
Hier, in diesem Teil der französischen
Schweiz, der geprägt ist durch einen sehr
ländlichen Charakter und den See... hier, wo
die Natur intakt ist, entlang des für das
Tal namengebenden Flusses sowie an den Ufern
des Neuenburger- sees, kann man das
Schweizer Mittelland mit Sicherheit noch in
seiner ursprünglichsten und am wenigsten
veränderten Form kennen lernen. Die
entzückenden Ortschaften Avenches,
Estavayer-le-Lac, Payerne, Lucens, Moudon
und Oron laden Sie herzlich ein. |
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Avenches
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Das mittelalterliche
Städtchen liegt auf 480 m ü. Meer und
erstreckt sich auf einem isolierten Hügel am
Südrand der Broyeebene, südlich des
Murtensees. Mit seinen römischen Ruinen, dem
Musée Romain, der historischen Altstadt und
den kulturellen Anlässen hat Avenches den
Touristen einiges zu bieten. Die
bedeutendste kulturelle Veranstaltung ist
das alljährlich durchgeführte Opernfestival
im Amphitheater. Das Städtchen verfügt über
einen Campingplatz am Südufer des Murtensees
und über einen Sportbootshafen. |
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Yverdon-les-Bains
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Yverdon-les-Bains (435 m ü.M.) liegt auf der
Schwemmebene am südwestlichen Ende des
Neuenburgersees, an der Mündung der Zihl
(frz. La Thielle), am Jurasüdfuss im
Waadtländer Mittel- land. Die
zweitgrösste Stadt des Waadtlandes zählt
24388 Einwohnern und verfügt über ein
angenehmes und mildes Kli- ma. Das
Thermalzentrum Yverdon-les-Bains bietet drei
Ther- malbecken, eines davon im Innern.
Das schwefelhaltige Ther- malwasser, war
schon zur Zeit der Römer bekannt und wird
seit dem Mittelalter genutzt. Die neue, 1982
gefasste Quelle hat eine Schüttung von 60
l/Sek. bei einer Temperatur von 29°C. |
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Der
Strand von Yverdon-les-Bains gehört zu den schönsten
Stränden am Ufer des Neuenburgersees. 5km feiner
Sandstrand und eine grosse Parkanlage: Spielplatz
für Kinder, Restaurant, Kiosk, Fussballplatz,
Beach-Volleyball, Picknick und Grillieren erlaubt. |
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Waadtländer Jura
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Im Westen erreichen die
Juraketten im Mont Tendre (1679 m) ihre grösste Höhe
auf Schweizer Boden. Sie schliessen das Längstal
Vallée de Joux mit dem Lac de Joux ein, eine
teilweise verkarstete und bewaldete Landschaft, mit
dem Wintersport- zentrum Le Brassus.
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Die
Region Vallorbe, an der schweizerisch-französischen
Grenze gelegen, hat ein paar Schätze zu bieten, die
als wahre Naturwunder gelten: Die Höhlen von
Vallorbe gehören zu den schönsten Grotten Europas!
Die Quellen der Orbe sind eine versteckte
Naturschönheit, die hier ihren vollen Glanz
enthüllt. |
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Der Waadtländer Jura ist ein
Geheimtipp für Skilangläufer. Die Region entlang der
Grenze zu Frankreich zwischen Saint-Cergue und
Sainte-Crox sowie im Vallée de Joux, ist eines der
größten Langlaufgebiete der Schweiz. Mehr als 200
Kilometer gespurte Loipen führen rund um den Lac de
Joux, Lac Brenet und Lac de Ter im 30 Kilometer
langen Vallée de Joux im Südwesten von Vallorbe. Wer
auf Schneeschuhen oder Tourenskiern von Les Rasses
den 1607 Meter hohen Le Chasseron erklimmt, dem
eröffnet sich beim Anstieg auf den Gipfel eine Sicht
von den Savoyer Alpen mit dem Mont-Blanc-Massiv bis
hin zum Säntis. |
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