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Georaphie
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Der Kanton Appenzell Innerrhoden grenzt an den Kanton
Appenzell Ausserrhoden, beide Halbkantone sind geographisch
vom Kanton
St. Gallen umgeben. Höchster Berg ist der Säntis (2503 m/M.)
im Alpstein, auf dem sich die Grenzen der drei Kanto-
ne Appenzell Innerrhoden, Appenzell Ausserrhoden und St. Gallen
treffen. Die Flüsse, welche den
Raum fast ausschliessl. nach Norden entwässern (v.a. Urnäsch,
Sitter, Rotbach, Goldach), gliedern das Kantonsgebiet mit ihren
Tobeln bzw. Taltrögen in Teillandschaften. Der weitgehend
voralpine Landschaftscharakter Innerrhodens reicht von
einer sanften Hügellage zu stark zerklüfteten Gebirgstälern der
Voralpen.
In einzelnen Gegenden dominieren ausgedehnte Waldungen und
Weiden. Kristallklare Seen (Fählensee, Sämtisersee, Seealpsee),
schwindelerregende Felsen, glasklare Quellen, sanfte Täler, eine
wunderbare Aussicht auf den Bodensee, schmucke Dörfer und
freundliche Menschen erwarten Sie im Appenzellerland.
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| Bezirk |
Einwohner
(Dez. 2004) |
Fläche
in km² |
| Appenzell |
5618 |
16.9 |
| Gonten |
1415 |
24.7 |
| Oberegg |
1866 |
14.7 |
| Rüte |
3065 |
40.9 |
| Schlatt-Haslen |
1135 |
17.9 |
| Schwende |
2072 |
57.5 |
| Total
(6) |
15'171 |
172.6 |
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Tourismus
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Geschichte: Die eigentliche Entdeckung
Appenzell Innerrhodens als geeigneter Kuraufenthaltsort erfolgte im
Zusammenhang mit dem Siegeszug der Molkenkuren, die im benachbarten Gais
immer grösseren Anklang fanden. Dorthin lieferten die Innerrhoder Sennen
jeden Morgen früh die Molke, welche ein Nebenprodukt der Käseherstellung
bildete. Neben den Molkenkuren wurde auch das mineralhaltige Wasser im
Gontenbad geschätzt. International bekannt ist Appenzell Innerrhoden
durch seine eigenständige Kultur, welche geprägt ist von zwei
wesentlichen Faktoren – der Katholischen Kirche und den Bauern.
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Hauptort von Appenzell-Innerrhoden ist Appenzell an der Sitter,
ein Höhenluftkurort, zehn Kilometer südlich von St. Gallen, auf
780 m
Höhe, am Fusse des Säntismassives und von sattgrünen Hügeln
umrahmt. Appenzell und die umliegenden Dörfer sind das Tor zur
voralpinen Erlebniswelt des Alpsteins. Die Bezirke Appenzell,
Schwende und Rüte teilen sich das Dorf Appenzell, wobei der
grösste Teil des Dorfes dem Bezirk Appenzell gehört. Das
Dorfbild von Appenzell ist geprägt von Bauten, die nach dem
Dorfbrand von 1560 entstanden sind. Charakteristisch sind die
buntbemalten Häuser im autofreien Kern des Marktfleckens, das
Siedlungsbild, die bäuerlich und kirchlich geprägte
Kulturlandschaft, sowie das religiöse und sennische Brauchtum.
Appenzell bietet Natur, Kultur, gelebtes Brauchtum, grüne
Landschaft und Berge. Das Dorf ist sehenswert und man kann sich
dort mit appenzell-typischen Souvenirs eindecken
(Alpaufzug-Motive). Das Dorfbild von Appenzell wird
überragt durch die markante Pfarrkirche (1824/25) mit dem
spätgotischen Chor und dem wuchtigen Turm (1488) sowie durch
viele stattliche Häuser wie Rathaus, Klosteranlagen und andere
historische Bauten.
Mit der traditionellen Landsgemeinde welche alljährlich am
letzten Sonntag im April stattfindet, dem Sitz der
kantonalen Verwaltung und dem repräsentativen Rathaus, bildet
Appenzell das politische und wirtschaftliche Zentrum.
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Wandern und Rad fahren
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Mit über 1’200 km markierten Wanderwegen verfügt das
Appenzellerland über das dichteste Wanderwegnetz der
Schweiz. Der
Alpstein mit den drei Bergketten ist eines der bekannteste Bergwandergebiet der
Ostschweiz, dank des herausragenden Wegnetzes, der topografischen und
landschaftlichen Vielfalt und der familiären Gastwirtschaftsbetriebe.
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Schwende, Wasserauen, Weissbad
(868 m.ü.M.) |
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Ebenalp (1644 m.ü.M) |
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Die Ebenalp ist der Schlussstein der
nördlichen Säntiskette zwischen den Tälern des Weissbaches und des
Schwendebaches.
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| Wandern |
| Die Ebenalp ist der ideale Ausgangspunkt für
wunderschöne Bergtouren, Wanderungen und Besichtigung der
prähistorischen Wildkirchli-Höhlen mit den Bärengräbern und dem
weltberühmten Berggasthaus Aescher. |
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| Wildkirchli |
| Das Wildkirchli besteht aus drei Höhlen und
liegt unterhalb der Ebenalp. In diesen Höhlen prähistorische Funde von
Höhlenmenschen wie bearbeitete Steine, Werkzeuge und Knochen gefunden.
Diese lassen sich in die Zeit von 50'000 bis 30'000 v. Chr. datieren und
beweisen, dass Neandertaler bereits zu dieser Zeit im Alpstein-Gebirge
anwesend waren.Eine der drei Höhlen wurde von Einsiedlern, die in den
Höhlen von 1658 bis 1853 lebten, in eine Altarhöhle umgewandelt, die
heute noch von der Frömmigkeit der Einsiedler zeugt und wo heute noch
Messen gefeiert werden. In einer zweiten Höhle lebten die Eremiten
während des Sommers. in der dritten Höhle steht heute das Gasthaus
Aescher. |
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| Ski- und Snowboardvergnügen –
Eine Luftseilbahn und zwei Skilifte auf dem Berg sowie ein Skilift mit
Nachtbeleuchtung im Tal. |
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Gonten - Kronberg |
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| An einmaliger Lage im
nebelfreien Hochtal am Fusse des Alpsteinmassivs
westlich von Appenzell.
Mit eindrücklicher Weitsicht zu den Schweizer Alpen und
zum Bodensee-Drei- Ländereck. Gonten umfasst Jakobsbad
bis Gontenbad sowie Rapisau. Bekannteste Erhebung ist
der Kronberg auf 1662 m.ü.M. |
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| Sommer |
Der Kronberg als
Familienberg eignet sich zum gemütlichen Wandern
in unverwechselbarer Appenzeller Landschaft. Ein
unvergessliches Erlebnis bietet Ihnen die 1'000 Meter
lange Schussfahrt auf der Rodelbahn am
Fusse des Kronbergs.
Gönnen Sie sich 1 Stunde im heilenden Wasser von
Gontenbad. Ihnen steht ein neues Moorbad
mit 7 Badewannen in getrennten Räumen zur Verfügung.
In die reizvolle Hügellandschaft mit dem prächtigen
Alpstein im Hintergrund, ist eine
18-Loch-Golfanlage, Par 70, inkl. Driving Range
eigebettet. |
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Ski- und Snowboardgebiet
Kronberg
(1662 m.ü.M.) |
| Die Luftseilbahn
Jakobsbad-Kronberg bietet 8 präparierte Pisten, mit 3
Skiliften und einen Ponylift neben dem Lauftegg-Lift
(Tal). Es existiert auch eine Piste für eine Talabfahrt
vom Kronberg aus nach Gonten bzw. Jakobsbad.
Appenzeller Kronberg-Bobbahn. Start- und Landeplatz für
Paragliding in alle Windrichtungen. |
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Brülisau - Hoher
Kasten |
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Hoher
Kasten Drehrestaurant
Erleben Sie im Drehrestaurant die traumhafte Panorama-Aussicht
auf das Rheintal und Appenzellerland, die umliegenden Berge in
der Schweiz und im benachbarten Ausland (D,A,FL), das
schweizerische Mittelland, den Bodensee und weit hinaus nach
Süddeutschland. Ausgangspunkt für anspruchsvolle
Mountainbike-Touren und gemütliche Abfahrten. |
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Wirtschaft
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| Für die meisten
Innerrhoder bildet die Vieh- und Milchwirtschaft die beste
Existenzgrundlage. |
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Produkte aus dem Appenzellerland
Das Appenzellerland bietet eine Vielzahl qualitativ
hochstehender, naturnaher und traditioneller Produkte an. Nicht
nur der würzige Appenzeller Käse ist eine weitherum bekannte
Spezialität, sondern auch
die echten Appenzeller Bärli-Biber (aus
Honigteig mit einer Nussfüllung und
einer besonderen Gewürzmischung),
die verschiedenen anderen Biberqualitäten, das
saftige Mostbröckli aus Rindfleisch, der schmack- hafte
Appenzeller Alpenbitter und das quöllfrische Appenzeller
Bier. So werden zum Beispiel der Appenzellerkäse
mit dem einzigartig würzigen
Geschmack, oder verschiedene Bergkäse- und halbhartkäse-
Spezialitäten, sowie Raclettekäse noch immer in Dorfkäsereien
hergestellt. Vermarktet wird er aber gemeinsam.
Appenzeller Naturheilmittel: Naturheilkunde und Appenzell
sind wie siamesische Zwillinge. Seit alters her ist die
Naturheilkunde besonders stark in Appenzell verwurzelt. |
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Verkehr
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Verkehrstechnisch liegt das Land abseits der
wichtigen Verkehrsadern und weist schwierige Verhältnisse zur
Erschliessung auf.
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Distanzen zu
Schweizer Städten
Zürich (Flughafen) 95 km (1 h 10 min Fahrzeit)
Genf 400 km (3 h 50 min Fahrzeit)
Flughafen Altenrhein 35 km (30 min Fahrzeit) |
Distanzen zu ausländischen Grossstädten
München 260 km (ca. 3 h 10 min)
Stuttgart 230 km (3 h 00 min)
Paris 750 km (8 h 00 min)
Milano 320 km (3 h 50 min) |
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Bahnen
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Luftseilbahnen
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| Talstation |
Gemeinde |
Bergstation |
Höhe
Talstation |
Höhe
Bergstation |
Höhendifferenz |
| Brülisau |
Rüte |
Hoher Kasten |
922 |
1794 |
872 |
| Jakobsbad |
Gonten |
Kronberg |
870 |
1663 |
793 |
| Wasserauen |
Schwende |
Ebenalp |
868 |
1590 |
722 |
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