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Chur, Bündner Rheintal, Bündner Herrschaft
Misox, Hinterrheintal, Viamala, Domleschg
LAAX: Flims, Laax, Falera + Surselva
Arosa, Lenzerheide, Savognin, Bergün
Prättigau, Klosters, Davos
Engadin + Südtäler Regionen
Oberengadin: St. Moritz, Silvaplana, Silsersee
Unterengadin: Scuol, Zernez, Samnaun
Münstertal/Val Müstair
Val Bregaglia/Bergell - Valposchiavo/Puschlav
 
 
 
 
Allgemeine Informationen Geographie + Informationen Wirtschaft  Verkehr Tourismus
(top) Geographie + Informationen
 
Der Kanton nimmt den gesamten südöstlichen Teil der Schweiz ein. Graubünden ist eine eigenständige alpine Welt von grosser Vielfalt hinsichtlich Topographie, Klima, Flora, Fauna, Kultur usw. Land  der 150 Täler wird es denn auch genannt und jedes dieser Täler hat wiederum seinen ganz eigenen Charakter. Im Bündnerland sind 150 Täler, 615 Seen und 937 Berggipfel zu finden und Graubünden hat für Touristen bedeutende Naturschönheiten zu bieten.
Gemeinsame Kantonsgrenzen hat Graubünden im Südwesten mit dem Kanton Tessin, im Westen mit Uri, im Norden mit Glarus und St.Gallen. Als Grenzkanton grenzt Graubünden an Liechtenstein im Norden, Vorarlberg und Tirol im Nordosten, und an die italie- nischen Regionen Südtirol im Osten und Lombardei im Süden.
Der Kanton Graubünden hat rund 186'000 Einwohnerinnen und Einwohner (Schweiz ca. 7,3 Mio.) und umfasst mit rund 7'100 Quadratkilometern einen Sechstel des schweizerischen Territo-  riums. 44 Prozent des Bündner Volks leben in Höhenlagen über 1000 Meter gegenüber bloss 2.9 Prozent im Schnitt der ganzen Schweiz. Höchster Punkt des Kantons ist der Piz Bernina mit 4049 müM, tiefster Punkt die Kantonsgrenze zum Tessin mit 260 müM. Die mittlere Höhe liegt bei 2100 müM, damit übertrifft Graubünden alle Regionen des Alpenbogens. Sprachen: Drei verschiedene deutsche Mundarten, fünf romanische Idiome (Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Putèr und Vallader) und mehrere italienisch-lombardische Dialekte in drei Talschaften.
 
Der Rhein mit seinen Seitenarmen Vorderrhein und Hinterrhein entspringt in den zentralen Schweizer Alpen und entwässert einen grossen Teil des Kantons Graubünden. Am Lunghin-Pass oberhalb von Maloja ist die Wasserscheide Europas. Von dort fliesst Richtung Norden die Julia, die via Rhein zur Nordsee führt, nach Süden die Maira, deren Wasser über den Po ins Mittelmeer kommt, und nach Osten der Inn, der in die Donau mündet und damit ins Schwarze Meer fliesst.
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(top) Das Engadin
 

Das Engadin (rätoroman. Engiadina, Engadina) ist eines der höchstgelegenen bewohnten Täler Europas. Es ist das rund 90 km lange , von mächtigen Bergketten gesäumte Tal des Inn, das im äussersten Osten der Schweiz vom Malojapass bis zur österreichischen Grenze bei Martina reicht. 

 
Die ganze Region, zu der auch der Schweizerische Nationalpark gehört, ist ein Paradies für Naturliebhaber, Sport- und Kunst- freunde. Die Verkehrsverbindungen mit Bahn und Postauto sind ausgezeichnet, die Angebote für Sommer- und Wintersport überaus vielfältig, von Angeln über Golf, Mountainbiken und Skifahren bis zum Wandern und Wildwasserrafting.
Das Engadin zerfällt in zwei völlig verschiedene Hälften (Ober- und Unterengadin), die durch die Puntauta (hohe Brücke) getrennt sind. Während sich in den berühmten Oberengadiner Orten St. Moritz, Celerina und Pontresina die Highsociety tummelt, wirbt das Unterengadin mit seiner reizvollen Landschaft und den vielen Möglichkeiten sportlicher Betätigung. Der Oktober hat im Engadin seinen speziellen Reiz, wenn sich ein tintenblauer Himmel über weiss verschneiten Gipfeln und in herbstlichen farben glühenden Lärchen wölbt.
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Engadinermuseum
 

(top) Wirtschaft

Die für die dauerhafte Besiedlung mancher Talschaften unabdingbare Berglandwirtschaft überlebt dank Nischen-produktion und grosszügigen Subventionen vonseiten des Bundes und des Kantons. Wichtigster Wirtschaftszweig ist heute aber der Tourismus. Graubünden begrüsst jährlich mehr als eine Million deutsche Urlauber. Graubünden ist aber auch aus ökonomischen Gründen attraktiv. Mässige Steuerbelastung, fachlich bestens geschultes Personal, eine hohe Arbeitsproduktivität und eine feinmaschige Infrastruktur bieten gerade auch kleineren und mittleren Betrieben Standortvorteile.

(top) Verkehr

Die wichtigsten Talschaften und die grossen Tourismusorte Graubündens werden von der meterspurigen Rhätischen Bahn bedient. Zudem wird der Kanton in Nord-Süd-Richtung von einer Autobahn durchquert. Wichtigster Pass zwischen Nord und Süd ist heute der San Bernardino zwischen Rheinwald/Hinterrheintal und Misox/Tessin.
 

Bahnen: SBB 20 Kilometer, RhB 397 Kilometer (längste Schmalspurbahn Europas)
Nationalstrasse 163 km, Kantonsstrassen 590 km, Verbindungsstrassen 878 km. Total 1631 km.

   
 
(top) Tourismus
 
Logiernächte Graubünden: Total 12 Mio, davon Hotels + Kurbetriebe 5.8 Mio.
Gesamtzahl der Gastbetten in Hotellerie und in der Parahotellerie: ca. 170'000
 

Der Fremdenverkehr ist sowohl im Sommer wie im Winter von grosser Bedeutung, besonders in den Regionen Flims/ Laax, Klosters, Davos, Arosa und St. Moritz, aber auch in zahlreichen weiteren Orten. Hervorzuheben ist auch der Bädertourismus in Vals und Scuol (Schuls). Nicht unerwähnt soll auch die teilweise bedeutende Baukunst bleiben: Graubünden ist derjenige Kanton mit der grössten Dichte an Burgen und weist mit dem Kloster von Müstair und der Kirche von Zillis Kulturgüter von Weltrang auf. Auch die Anlage der Rhätischen Bahn besonders im Albulatal und am Berninapass ist von grosser architektonischer und touristischer Bedeutung. Ins Bündnerland: Ob Wandern, Biken, Fliegen, Wintersport oder ganz einfach, um die Aussicht zu geniessen.

 
Über 400 Bahnanlagen in ganz Graubünden bringen Gäste im Sommer und Winter zu den schönsten Gipfelzielen.

Liste aller Bergbahnen in Graubünden

 
Sommer

Wer sich lieber aus eigener Kraft bewegt, wählt im Sommer zwischen einer Trottinettabfahrt in Klosters, einem Bikedownhill in der Alpenarena oder einem Kitesailingtrip in Silvaplana. Wer klassische Sportarten bevorzugt, erkundet eine Route des über 4'000 km langen Bündner Bike-Netzes. Im einzigen Nationalpark der Schweiz, zum Beispiel. Oder er erwandert sich einige grandiose Aussichten von den 1'000 Bündner Gipfeln (11'000 markierte Wanderkilometer!). Anschliessend lockt ein erfrischendes Bad in einem der 655 Bade- und Bergseen. 

Davosersee
Schwarzsee Laret
 
Winter

Graubünden bietet seinen Gästen Schneevergnügen auf mehr als 2.200 Pistenkilometern. Dank der alpinen Höhenlage und mit Unterstützung von Beschneiung sind die Skigebiete schneesicher. Für Nicht-Skifahrer eröffnet sich ein breites Alternativ-Programm: 1.800 Loipenkilometer, 60 Schlittelbahnen und ein weit verzweigtes Netz an Winterwanderwegen.

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