Reiseführer Graubünden

Landschaften und Naturdenkmäler im Kanton Graubünden


(Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung BLN)
 
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Informationen und Bilder 

           
Lag da Toma-Quelle des Rheins Regionaler Naturpark Parc-Ela Piz Arina  Greina-Piz Medel 
Ruinaulta  Trockengebiet i. u. Domleschg  Silvretta-Vereina   Plasseggen-Schijenflue 
Rhäzünser Rheinauen  Quellgebiet Hinterrhein und San Bernardino  Tomalandschaft bei Domat/Ems  Schweizerischer Nationalpark und Randgebiete
Valposchiavo/Val di Campo  Oberengadiner Seenlandschaft und Berninagruppe Paludi del San Bernardino  Val Bondasca-Val da l'Albigna 
     
(top) Die Quelle des Rheins - der Lag da Toma
Der Tomasee liegt auf 2345 m ü. M., unterhalb  des Piz Badus, zuoberst in der Surselva,  unweit  von Tschamut/ Sedrun und in der Nähe des  Oberalp-passes. Sein Wasser hat Trinkwasserqualität. Der Vorderrhein gilt unter den verschiedenen Quell- flüssen als offizielle Quelle des Rheins. Er entfließt dem Tomasee.
 
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Disentis/Sedrun 
 



       
(top) Ruinaulta
Die Ruinaulta oder Rheinschlucht gilt als der Grand Canyon der Schweiz. Das Flimser Bergsturzgebiet breitet sich talauf und talab bis zu 16 km Länge aus. Das Ablagerungsgebiet wird vom Rhein in einer bis zu 600 m tiefen und 15 km langen Schlucht, der sog. Ruinaulta zerschnitten. Sie liegt zwischen Ilanz und der Mündung des Hinterrheins bei Reichenau.
 
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Region Surselva
 

 
       
(top) Die Rhäzünser Rheinauen
liegen in der Region Heinzenberg, Domleschg und gehören zu den intaktesten Auenlandschaften und den wertvollsten Resten naturnaher Flussabschnitte der Schweiz. Die Fahrt mit der Luftseilbahn über die Rhäzünser Rheinauen ist ein Erlebnis. Ziel der Seil- bahn ist das 800 m höher gelegene Bergdorf Feldis. Man kann die Rheinauen auch erwandern oder per Velo/Bike kennenlernen.
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Chur
Bonaduz
Thusis (Viamala)
Zillis (Viamala)
       
(top) Valposchiavo/Val di Campo
Schönheiten der Natur sind der Lago di Saoseo, be- kannt für sein tiefes Türkisblau und der Lago di Val Viola. Eine Bilderbuchlandschaft mit einer einzigarti-  gen alpinen  Pflanzen- und Tierwelt. Auf der Süd- seite des Berninapasses fährt man Richtung Poschia-  vo, nach La Rösa und zweigt ins Val di Campo ab. Im Val di Campo steht eine ganze Anzahl von Wander- möglichkeiten zur Auswahl.
   
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Le Prese
Poschiavo 
       
(top) Regionaler Naturpark Parc-Ela
Lage: Mittelbünden, Oberhalbstein / Surses. Die Landschaft umfasst das Albulatal und das Surses, das Kesch-Ducan-Gebiet. Bedeutende Erhebungen sind der Piz Mitgel (Savognin) und der Piz Ela (Bergün) sowie der Piz Lunghin (Malojapass) mit einem bedeutenden Wasserscheidepunkt. Qualität: Eidg. Jagdbanngebiet, Wildasyle, Moorlandschaften, Flachmoore, Auengebiete, Trockenwiesen, Wald- reservate, Landschaftschutzgebiete, 10 Ortsbilder von nationaler Bedeutung, Albulabahn.
   
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Albula/ Surses
 
 
       
(top)  Trockengebiet im unteren Domleschg
Es zeichnet sich besonders durch wertvolle Trocken- wiesen und –weiden mit einer reichen Flora und Fau- na aus. Eine stark vom Menschen geprägt Hecken- und Obstgärtenlandschaft, mit kulturellen Objekten wie Burgen, Schlösser, Kirchen und Kapellen. (Gebiet um Ortenstein, Tumegl/  Tomils)
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Chur
Bonaduz
Thusis (Viamala)
Zillis (Viamala)
       
(top) Quellgebiet Hinterrhein und San Bernardino
Der Hinterrhein ist einer der beiden Quellflüsse des Rheins. Er entspringt in der Nähe des San- Bernardi- no-Passes - dem Paradiesgletscher am  Ostfuss des höchsten Bergs des Kantons Tessin – dem Rhein- waldhorn. (Chilchalphorn –  Rheinwaldhorn – Zapport- gletscher – Passo del  San Bernadino). Das rund 26 km lange, vorwiegend westöstlich verlaufende Rhein- wald wird an  beiden Talseiten von Dreitausendern gesäumt.  Die höchsten Gipfel sind das Rheinwaldhorn (  3'402 m) im Westen und der Pizzo Tambo (3279 m) im Süden. Am 1250 m hoch gelegenen Eingang zur Rofflaschlucht, der Grenze zum Schams, verlässt der Hinterrhein die Talschaft.
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San Bernardino 
Thusis (Viamala) 
Zillis (Viamala) 
 
       
(top) Oberengadiner Seenlandschaft und Berninagruppe
Intensiverholungsgebiete Furtschellas, Corvatsch, Lagalp, Diavolezza, Alp Languard und Maloja. Das Oberengadin (1600 und 1800m) ist eines der höchst- gelegenen bewohnten Täler Europas. Die Region ist vor allem bekannt für seine wunderschönen Seen: Auf der Oberengadiner Seenplatte reihen sich von St. Moritz aus gleich 4 größere Seen (St. Moritzersee, Lej da Champfèr, Silvaplanasee, Silsersee) aneinan- der. Das Berninamassiv trägt etliche Gletscher (Morteratsch- und Persgletscher, Tschierva- und Roseggletscher, Palü-gletscher, die Gletscher von Scerscen und Fellaria).
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Oberengadin 
 
 
     
(top) Piz Arina (2828 m ü.M.)
Gebiet: Samnaungruppe, Silvretta. Talorte: Ramosch/ Vna 1602m ü.M. Gut erhaltene Unterengadiner Kul- tur- und Naturlandschaft vom Inn bis zu den Gipfeln. Erwähnenswert sind die Auen des Inns, die berühmte Terrassenlandschaft Ramosch, die Trockenvegeta- tion der Plattamalahänge und des Burghügels Tscha- nüff, sowie die Waldschlucht der Brancla (Val Sines- tra). Eine schweizweit einzigartige botanische Vielfalt mit  1200 verschiedenen Blütenpflanzen, darunter 40 Orchideenarten mit mehreren zehntausend wildlebe-  nden Exemplaren.
 
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Unterengadin 
 
 
       
(top) Silvretta-Vereina
Region Klosters - Lavin - Samnaun. Weitgehend in- takte Gebirgslandschaft mit teilweise charakteristi-  schen Formen und starker Vergletscherung. Beliebte Extensiverholungslandschaft mit einzigartiger Aus- sicht. Die Silvretta hat 70 Dreitausendergipfel. Wer in der jungen Landschaft steht die der Silvrettaglet- scher seit der kleinen Eiszeit um 1850 freigegeben hat, dem liegt ein riesiges, unberührtes Stück Natur zu Füssen. Das Vorfeld des Silvrettagletschers sucht mit seiner landschaftlichen Vielfalt und seinen faszi- nierenden Seen seinesgleichen. Es ist im Bundesin- ventar schützenswerter Auen und Gletschervorfelder verzeichnet. Der Vereinapass führt von Lavin nach Klosters.
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Unterengadin 
Klosters 
 
       
(top) Tomalandschaft bei Domat/Ems
Der Talabschnitt zwischen Chur und Bonaduz ist ge- kennzeichnet durch mehrere auffallende Hügel (10- 68m hoch), die sich aus dem ansonsten flachen Tal erheben. Es handelt sich dabei um sog. Toma. Die Emser Tomahügel bauen sich bis auf eine Ausnahme aus Malmschutt auf, der von der Calanda stammt. Dies legt die Vermutung nahe, daß es sich bei den Toma um Überreste prähistorischer Bergstürze han-  delt.
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 Hotels in Chur 
 
 
       
(top) Paludi del San Bernardino
Gebiet: San Bernardinopass und Val Vignun.  Das Passgebiet mit den Hochmooren, den von Gletschern gebildeten Rundhöckern, zwischen denen zahlreiche kleine Seen liegen, ist die ausgedehnteste Land- schaft dieser Art in der Schweiz. Eine idyllische Landschaft mit ursprünglicher Vegetation: Sümpfe,  Föhrenwälder, Feuchtwiesen und eine artenreiche Moorflora.
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San Bernardino
Soazza
 
       
(top) Greina-Piz Medel
Die Hochgebirgslandschaft Greina Piz Medel liegt zwi- schen dem Sumvixertal (Sumvitg/  Surselva)  und dem Bleniotal im Tessin. Wanderwege verknüpfen die Nachbarn miteinander. Das Greinagebiet ist eine Hochebene, die ungefähr sechs Kilometer lang und einen Kilometer breit ist. Ihre Biotopenvielfalt ist aussergewöhnlich und einzigartig.
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Rabius 
 
 
       
(top) Plasseggen-Schijenflue (2625 m ü.M.)
Region St.Antönien, Rüti 1461m.
Grenze Silvretta-Sulzfluh-Decke, Moränenlandschaft. Das Geotop "Plassegga" ein Hochplateau, ist das ein- zige bekannte Vorkommen von sich kreuzenden Morä- nenwällen verschiedenen Alters.
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St.Antönien 
 
 
     
(top) Schweizerischer Nationalpark und
Randgebiete
Der Schweizerische Nationalpark ist ein Gebirgspark mit einer Höhenlage zwischen 1400 und 3200 m über Meer. Er ist mit seiner Fläche von 170 km2 das größ-. te Schutzgebiet der Schweiz. Die alpine Naturland- schaft wird von allen menschlichen Einflüssen voll- ständig geschützt und beherbergt eine einmalige Tier- und Pflanzenwelt.  Der Schweizerische Natio- nalpark ist mit seinen 80 km Wanderwegen ein abso- lutes Wanderparadies. Er bietet 21 Routen für jeden Geschmack und eine einmalige Flora und Fauna. Die attraktive Wanderwege des Dreiländerecks Schweiz - Italien - Österreich sind einmalig.
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Unterengadin
Münstertal 
 
     
(top) Val Bondasca-Val da l'Albigna
Hinein in die hellen Bergeller Granitberge. Das Val Bondasca ist stark bewaldet; die Waldungen reichen an einzelnen Stellen bis 1900 m. Es bildet im unteren Teil eine enge Schlucht, erweitert sich aber nach oben und zählt mehrere Alpweiden, mit zahlreichen Sennhütten, die am rechten Ufer der Bondasca bis 2100 m, das heisst nahe zum Bondascagletscher an- steigen und hier vom Pizzo Cacciabella und Pizzo di Sciora überragt werden.
Der Albignasee (Lägh da l'Albigna) ist ein Stausee eingebettet zwischen dem Piz dal Päl (2618 m ü.M.), der Punta da l'Albigna (2893 m ü. M.) und dem Piz Cacciabella (2980 m ü. M.). Die imposante Staumauer ist 115 m hoch und liegt auf über 2100 m ü. M. Füh- rungen: Teilnehmerzahl min. 6 bis max. 16 Personen. Früher reichte der Albignagletscher im Süden des Sees bis ans Ufer. Der Bach Albigna ist der Abfluss des "Albigna"gletschers, an dessen Fuss er die schö- ne Cascata dell' "Albigna" bildet.
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Maloja 
 
 
       
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